{"id":21008,"date":"2022-10-06T10:51:30","date_gmt":"2022-10-06T10:51:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.riverly.com\/das-hausboot-und-die-umgebung-santenay\/"},"modified":"2026-03-21T21:06:30","modified_gmt":"2026-03-21T21:06:30","slug":"das-hausboot-und-die-umgebung-santenay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.riverly.com\/de\/blog\/das-hausboot-und-die-umgebung-santenay\/","title":{"rendered":"Das Hausboot und die Umgebung: Santenay"},"content":{"rendered":"\n<h2>Ein Heimathafen auf Zeit in Saint-L\u00e9ger-sur-Dheune im s\u00fcdlichen Burgund\n\u2013 \u00abchez Locaboat\u00bb<\/h2>\n&nbsp;\n<h3>Mit den Fahrr\u00e4dern entlang des Kanals<\/h3>\nDas Bemerkenswerte am Hafen Saint-L\u00e9ger-sur-Dheune: er liegt direkt im Zentrum des kleinen lebendigen Ortes. Nicht nur Boulangerie, kleine L\u00e4den, Apotheke und Caf\u00e9 liegen gleich um die Ecke, sondern auch der Einstieg in den Fahrradweg, der sich am Kanal entlangschl\u00e4ngelt. Urspr\u00fcnglich von Pferden f\u00fcr das Ziehen von Booten genutzt, sind die ehemaligen Treidelpfade optimal f\u00fcr Zweir\u00e4der geeignet.\nUnd tats\u00e4chlich kommen uns viele sportliche Rennradfahrer entgegen, andere Touristen und Besucher der Gegend \u00fcberholen uns gelegentlich. Denn wir gehen das Ganze mit Pausen an. Erstens, weil es heute ganz sch\u00f6n hei\u00df ist. Zweitens, weil wir Fotos machen wollen. Und drittens, weil uns die Pflanzen entlang des Kanals R\u00e4tsel aufgeben. Neben Gr\u00fcn sind Gelb, Rot, Wei\u00df, Lila die vorherrschenden Farben.\n\n&nbsp;\n\nUnter Einsatz meiner schlauen Pflanzen-App erfahren wir, was an der \u201evoie verte\u201c so w\u00e4chst. Es sind Mohn, Rotklee, Mariendistel, Gelber Hornklee, Wicken, Schwertlilien, Schafgarben und Akazien \u2013 und noch vieles mehr, was bunt den Weg s\u00e4umt. Dazu geht es an wei\u00dfen K\u00fchen vorbei und an einem privaten Hausboot, das am Ufer festgemacht ist und auf dem gerade W\u00e4sche zum Trocknen aufgeh\u00e4ngt wird.\n\n&nbsp;\n\nDie Fahrt ist gem\u00fctlich, eben, nicht zu anstrengend, nicht zu lang. Wir erreichen Santenay und parken unsere Fahrr\u00e4der auf dem Hauptplatz, auf dem viel los ist. Leute sitzen vor dem Bistro, und Restaurant gegen\u00fcber, und speisen. Fast jeder Platz ist besetzt. Begleitet wird das Essen h\u00e4ufig von Wein, den wir uns um diese Uhrzeit und bei dieser Temperatur nicht vorstellen k\u00f6nnen. Aber klar, die Weingegend!\nWas positiv ins Auge f\u00e4llt und sofort f\u00fcr eine fu\u00dfk\u00fchlende Erfrischung sorgt, ist die Font\u00e4ne mitten auf dem Platz, die kraftvoll Wasser in die H\u00f6he schie\u00dft. Abgek\u00fchlt schlendern wir durch Santenay, eine h\u00fcbsche Ortschaft, die gut betucht scheint. Das best\u00e4tigt sich oben, als wir das Schloss, von Philipp dem K\u00fchnen errichtet, erreichen. Hier im \u201ecave\u201c wird Weinverkostung angeboten, mit den edlen Tropfen der Gegend.\nBesonders beeindruckend: die beiden Platanen, die den Weg zum Schloss s\u00e4umen. Gepflanzt im Jahre 1599 und pr\u00e4chtig wie eh und je \u2013 auch wenn einer der B\u00e4ume innen hohl ist. Die Stammw\u00e4nde kann augenscheinlich nichts ersch\u00fcttern. Selbst nicht Besucher, die in den Baum hineinkriechen und ihre H\u00e4nde herausstrecken.\n\n&nbsp;\n<h3>Zeit f\u00fcr eine Weinprobe?<\/h3>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-55628 size-full\" src=\"https:\/\/www.riverly.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/P113074OW1.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"374\" \/>\n\nWir lieben Wein, doch haben wir noch die R\u00fcckfahrt vor uns, wollen nicht schl\u00e4frig werden, auch Kopfschmerzen durch Hitze vermeiden. Auf Weingenuss verzichten wir in diesem Fall, auch wenn der Weinkeller sehr reizvoll erscheint. Sowieso, das ganze Schloss k\u00f6nnte einer Filmkulisse entsprungen sein. Wenn das nicht Frankreich ist\u2026\n\nStattdessen holen wir unsere Quiches von der B\u00e4ckerei in Saint-L\u00e9ger-sur-Dheune hervor, dazu Getr\u00e4nke. Eine kleine St\u00e4rkung bevor der R\u00fcckweg zu den Fahrr\u00e4dern und die R\u00fcckfahrt zu unserem kleinen Heimathafen auf Zeit ansteht. Nicht leugnen l\u00e4sst sich, dass wir zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich kaputt \u2013 und rot \u2013 sind.\n\n&nbsp;\n<h3>Das Hausboot und die Sonne<\/h3>\nEs ist ja nicht das erste Mal, dass man auf Reisen von der Sonne \u00fcberrascht wird, und bei der Sache rot herauskommt. Und doch haben wir die Strahlung wieder mal untersch\u00e4tzt. Zwar prangt der Sonnenhut auf dem Haupt \u2013 schon mal ein Anfang \u2013 doch sind die Arme und H\u00e4lse schon jetzt sehr r\u00f6tlich. Aber wie nun bedecken?\n\nDer angenehme Fahrtwind, den wir beim Radeln entlang des Kanals so gepriesen hatten, hat uns wieder mal ein Schnippchen geschlagen. Sonnencreme haben wir sowieso gar nicht erst in unserem Hausboot-Reisegep\u00e4ck \u2013 wohlgemerkt: in Freiburg vor zwei Tagen sch\u00fcttete es, donnerte es; es war k\u00fchl und grau \u2013 bedacht.\n\n&nbsp;\n\nHier daher noch einmal der Appell an alle Hausbootliebhaber und P\u00e9nichette-Urlauber: Nehmt Sonnencreme, Sonnenhut, Sonnenbrille mit! Man wei\u00df nie, was das Wetter macht, doch die Strahlung hat es in sich, der Wind lenkt ab, ob beim Fahrradfahren oder beim Hausbootfahren. Hautnahe Erlebnisse gibt es bessere!\n\nBei einem Blick in die Gew\u00e4sserkarte haben wir die Idee und Eingebung, von Santenay \u00fcber Cheilly-les-Maranges zur\u00fcckzufahren. Und so machen wir es auch. Doch ganz so einfach, wie gedacht, l\u00e4sst sich der Kanal dadurch nicht auf Anhieb wiederfinden. Wir haben uns ganz sch\u00f6n weit entfernt, und d\u00fcsen bergauf und bergab durch burgundische Weinberge, auf denen sichtlich gearbeitet wird.\nEtwas ersch\u00f6pft erreichen wir Saint-L\u00e9ger-sur-Dheune und nehmen noch den kleinen Schlenker \u00fcber den Supermarkt in Kauf. Wo stehen die eiskalten Getr\u00e4nke? Wir sammeln Wasser und S\u00e4fte ein, davon nicht zu knapp. Dennoch verschwindet die Fl\u00fcssigkeit einfach literweise. Noch ein Appell: viel Trinken auf dem Hausboot.\nNun aber geht es wirklich zur\u00fcck auf unsere P\u00e9nichette Evolution. W\u00e4rme begr\u00fc\u00dft uns auch hier. Doch das L\u00fcften funktioniert gut. Durch die offene T\u00fcr der Bugseite, die aufs Wasser zeigt, gelangt Wind auch ins Bootsinnere. W\u00e4hrend der eine Teil der Crew sich ausruht, macht der andere Teil der Crew per Schiebet\u00fcr ein Homeoffice aus dem Heckteil des Bootes und tippt bis zum Abendessen flei\u00dfig in die Tasten.\n\n&nbsp;\n\nAls ich gerade merke, von Buchstabensalat allein nicht satt zu werden, steht auch schon ein feines Essen, gezaubert in der Bordk\u00fcche, bereit. Mit dem Tablett geht es aufs Oberdeck und unter den Sonnenschirm. Der Blick auf Wasserspiegelungen, die Ruhe drumherum, die leichte Brise: all das schmeckt nach Urlaub und Auszeit.\n<a class=\"hs_btn\" id=\"1615907252810\" style=\"text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/www.locaboat.com\/de\/verfuegbarkeitsanfrage\/\" target=\"\" rel=\"noopener noreferrer\"><button style=\"background-color: #ec008c; color: #ffffff; text-transform: uppercase; font-weight: bold; font-size: 14px; border: 1px solid #ec008c !important; padding: 5px 25px; min-height: 44px; margin: 10px auto; line-height: 100%; display: flex; justify-content: center; align-items: center; border-radius: 290486px; -moz-border-radius: 290486px; -webkit-border-radius: 290486px; cursor: pointer;\" type=\"button\">Jetzt individuelles Angebot anfordern<\/button><\/a>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Heimathafen auf Zeit in Saint-L\u00e9ger-sur-Dheune im s\u00fcdlichen Burgund \u2013 \u00abchez Locaboat\u00bb &nbsp; Mit den Fahrr\u00e4dern entlang des Kanals Das Bemerkenswerte am Hafen Saint-L\u00e9ger-sur-Dheune: er liegt direkt im Zentrum des kleinen lebendigen Ortes. 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